Die Kinder bauen eine Beziehung zur Natur auf. Wer den Wald und die Natur als Kind kennen und respektieren lernt, wird sich auch als Erwachsener um sie kümmern.
Die Kinder erhalten die Möglichkeit, ihren natürlichen Bewegungsdrang ungehindert ausleben zu können.
Vielfältige Bewegungsanlässe sind wesentlich für ein gesundes körperliches und geistiges Wachstum.
Der Wald bietet durch seine Stille und seine „besonderen“ Geräusche, durch seine unterschiedlichen Gegebenheiten und Stimmungen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen und die Konzentrationsfähigkeit zu fördern.
Da den Kindern kein vorgefertigtes Spielzeug zur Verfügung steht, lernen sie im sozialen Austausch mit den anderen, selbst für die eigene Beschäftigung und Unterhaltung zu sorgen. Diese Erfahrung steigert ihr Selbstvertrauen und schult ihre Kommunikationsfähigkeit. Auch aus diesem Grund stellt der Verzicht auf Spielzeug einen anerkannten Beitrag zur Suchtprävention dar.
Im Wald können viele Dinge nur gemeinsam bewältigt werden. Dies fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, den Teamgeist und unterstützt ein positives Sozialverhalten.